So sieht eine Flüchtlingsunterkunft von Innen aus

Wie sieht eigentlich eine Flüchtlingsunterkunft von Innen aus? Das Bau- und das Sozialreferat haben am Tag vor dem Einzug der Flüchtlinge die Leichtbauhalle in der Arnold-Sommerfeld-Strasse 15 für Interessierte geöffnet. Das Sozialreferat beantwortete unter den gelben Schirmen Fragen zu Asylsituation.

Das Baureferat hat bei der Führung durch die Halle das Konzept der Unterbringung näher erläutert:
Meistens wohnen vier Flüchtlinge in den abgeteilten Bereichen. Der Zugang kann mit einem dicken Stoff verhängt werden. Die Wände aus verschraubten Holzplatten sind ca. 1,6 Meter hoch und nach oben offen. So kann Tageslicht durch das weiße Dach die Halle beleuchten. Abends gibt es Hallenlicht, aber keine individuelle Beleuchtung in den „Zimmern“ und keine Steckdosen.

Strom, um z. B. das Handy zu laden, gibt es in zwei zentralen Bereichen der Halle, die zusätzlich Bänke als Sitzgelegenheiten haben. Etwas hinter der Halle stehen 4 Sanitärcontainer bereit (2 mit Toiletten und 2 Container mit jeweils 4 Duschen und 4 Waschbecken).

Die „Cafeteria“, in der ein Caterer Essen bereitstellt ist ein eigenes kleineres Zelt mit teilweise verglasten Seitenwänden.

Um die Halle stehen weitere Container für Verwaltung, Security, Medizinische Versorgung, Lagerung und auch ein Doppelcontainer für Veranstaltungen des Helferkreises bereit.

Inzwischen sind die Flüchtlinge eingezogen und füllen die Halle mit Leben.

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